Geschichte
Kombinat Koksochemiczny   
ZABRZE SA
    

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Die Kokerei "Radlin" wurde im Jahr 1911 in Radlin als Werk der "Emma"-Grube errichtet. Sie war jahrelang ein Betriebswerk der Grube, wurde aber selbständig im Jahr 1920, wurde aber weiterhin "Kokerei der Emma-Grube" benannt. Im Jahr 1951, schon als Staatseigenes Unternehmen, wurde sie "Karbochemischer Betrieb Radlin" benannt.

Im Gründungsjahr, also im Jahr 1911, wurden zwei 45-Kammer-Schamot-Batterien I und II des Typs Otto-Hoffman in Betrieb genommen. Diese Batterien waren mit verdichteter Kohle besetzt und erzeugten jeweils 6 T Koks pro Kammer, d.h. ca. 40 Taus. Tonnen jährlich aus beiden Batterien. Die I Batterie wurde im Jahr 1957 stillgelegt, die II Batterie wurde im Jahr 1953 abgebaut. Im Jahr 1913 wurde die III Batterie des Typs Koopers errichtet, eine Schamott-Batterie mit seitlicher Beheizung die schon ca. 7 t Koks pro Kammer erzeugte, stillgelegt im Jahr 1966. Zwei Jahre später, nach Inbetriebnahme der III Batterie, wurde die Siliziumdioxid-Batterie IV des Typs Collin in Gang gesetzt. Die Einsatzkohle wurde von der "Anna"-Grube mit einer Seilbahn befördert, die im Jahr 1928 in Betrieb genommen wurde und den Bergwerk mit der Kokerei auf eine Entfernung von 5-6 km verbunden hat. Die zwei nächsten Batterien V und VI wurden in Jahren 1928/29 errichtet. Es waren Siliziumdioxid-Batterien des Typs Otto. Im Jahr 1938, als die Produktionskapazität aller polnischen Batterien ca. 2,3 Mio. Tonnen betrug, produzierte die Kokerei in Radlin 540 Taus. Tonnen Koks. Bis zum Jahr 1945 ist es gelungen die Batterien V und VI weiterhin zu betreiben. Die öffentliche Übernahme des Betriebs durch die polnischen Behörden erfolgte am 01.04.1945. Sofort wurde mit Instandsetzungen der Batterien I, III und IV begonnen. In Jahren 1952-53 wurden die Batterien II, V und VI modernisiert und eine neue Kohlenlagerstätte aufgebaut.

Im Jahr 1966 wurde die vom "Koksoprojekt" Zabrze projektierte Batterie des Typs PTU-57 mit 56 Kammern errichtet. Inzwischen wurde der Betrieb der Batterien I und II stillgelegt und damit die Fläche für die Errichtung der zweiten Batterie PTU-57 freigegeben, die im Jahr 1970 in Betrieb genommen wurde. Dies gewährte eine allmähliche Abschaltung alter Batterien, als letzte wurde im Jahr 1980 die Batterie Nr. V stillgelegt.

Umbruch der Jahre 1980 und 1990 ist ein Zeitraum intensiver Aktivitäten des Großbetriebes zugunsten der weiteren Modernisierung gewesen.

Es wurde die Gasentschwefelungsanlage in der Kokerei "Radlin" errichtet; dies gewährte die Eliminierung des Schwefeldioxids aus den Schornsteinen der Koksbatterien in Größe von ca. 80-90%.

Die im Jahr 1995 in Gang gesetzte biologische Kläranlage gewährte die Zusammenschließung aller Wasserkreise im Betrieb. Derzeit die Kokerei "Radlin" betreibt derzeit zwei Koksbatterien des Typs PTU-57 und verfügt über eine von modernsten in Europa Koksgasentschwefelungsanlage.




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